Presse Nachrichten zum Thema Bambus
Nachhaltige Zukunft mit Bambus
Unter den Pavillons der Internationalen Organisationen auf der Shanghaier Expo 2010 befindet sich eine der eindrucksvollsten Strukturen: Der INBAR-Pavillon, der Pavillon des Internationalen Netzwerks für Bambus und Rattan, zeigt, wie diese natürlichen Materialien das Leben der Menschen bereichern.
"Die Hauptstruktur des INBAR-Pavillons ist eine Bambusplattenstruktur, die dem historischen Beijinger Himmelstempel nachgebildet ist", erklärt Lu Tu, der Designer des Pavillons. "Unser Pavillon besteht fast ausschließlich aus Bambus und Rattan. Er demonstriert das Thema von INBAR: 'Bambus und Rattan: Bereicherung fürs Leben', das das Thema der Expo 'Better City, Better Life' widerspiegelt."
http://german.china.org.cn/international/archive/expo2010/2010-05/01/content_19950419_2.htm
Seit seiner Gründung 1997 arbeitet das INBAR daran, Armut zu bekämpfen und die Umwelt zu schützen, indem es die innovative Nutzung von Bambus und Rattan fördert. Dies ist das erste Mal, dass das INBAR an einer Expo teilnimmt. Dr. J. Coosje Hoogendoorn, Generaldirektorin der Organisation, erklärt, die Expo sei eine großartige Plattform, um die Nutzung von Bambus und Rattan zu verbreiten und die Arbeit des INBAR zu präsentieren. "Die Projekte von INBAR in China haben bereits Tausenden von Menschen in den Provinzen Zhejiang, Sichuan, Hunan und Yunnan aus der Armut geholfen", sagt sie.
Das INBAR hat vor kurzem ein Projekt in der Provinz Sichuan gestartet, um den Menschen zu helfen, ihre Häuser unter Nutzung von Bambus und Rattan nach dem Erdbeben von 2008 wieder aufzubauen. Das Projekt rege dortige Bauunternehmen an, Bambus anstelle von nicht erneuerbaren Baumaterialien wie Holz, Beton und Stahl zu nutzen, so Dr. Hoogendoorn.
"Bambus ist das älteste und beliebteste Baumaterial in den ländlichen Gebieten und Dörfern der tropischen und subtropischen Gebiete weltweit. Es ist ein nachhaltiges Material, von dem man sagen kann, dass es das umweltfreundlichste zur Verfügung stehende Baumaterial ist", so Lou Yiping, Programmdirektor von INBAR.
"Wir hoffen, dass unsere Ausstellung die weltweite Nutzung von Bambus und Rattan im täglichen Leben der Menschen fördert, so dass Kohlenstoffemissionen verringert werden und die wirtschaftliche Entwicklung in armen Gebieten gestärkt wird", so Dr. Hoogendoorn.
Das INBAR ist eine internationale Entwicklungsorganisation, die ihren Hauptsitz in Beijing und Büros in Indien, Äthiopien, Ghana und Ecuador hat. Das INBAR arbeitet mit über 34 Mitgliedstaaten weltweit zusammen und hat über 50 internationale, regionale und nationale Organisationen als Partner German.china.org.cn (01.05.10).
„Wachsender Organismus“ im New Yorker Met Museum
New York (AZ) - Einen «wachsenden Organismus» aus 5000 Stangen Bambus und mehr als 80 Kilometer Nylonschnur zeigt das Metropolitan Museum of Art in New York seit dieser Woche auf seiner Dachterrasse.
Das Werk «Big Bambú: You Can't, You Don't, and You Won't Stop» («Großer Bambus: Du kannst, Du hast, Du wirst ihn nicht stoppen») der Zwillingsbrüder Mike und Doug Starn soll Skulptur, Architektur und Performance zugleich sein. Die aus Bambusstangen geformte Struktur kann von Besuchern begangen werden, wird aber während der sechsmonatigen Ausstellungszeit weiter konstruiert.
«Es ist eine vorübergehende Struktur, aber eine Skulptur. Keine statische Skulptur, sondern ein Organismus, von dem wir ein Teil sind», beschreibt der 48-jährige Mike Starn das Objekt. Insgesamt werde die Konstruktion 30,5 Meter lang, 15 Meter breit und 15 Meter hoch sein. «Es musste so groß werden, damit man sich kleiner fühlt und einem klar wird, dass wir als Individuen nicht groß sind. Wenn man das begriffen hat, dann kann man Teil von etwas sein, das größer ist, als man es sich jemals erträumt hat», sagt Doug Stern über das Projekt.
Die in New Jersey geborenen Brüder Starn sind für ihre Fotografien von organischen Strukturen von Bäumen, Blättern oder Schneeflocken bekannt. Beide leben und arbeiten im Großraum New York. Ihr Werk ist bis zum 31. Oktober zu sehen (27.04.2010).
Bambus macht Holz kräftig Konkurrenz
Handwerkskammer wirbt für „Werkstoff des 21. Jahrhunderts“
Bambus könnte der Werkstoff des 21. Jahrhunderts werden. Ulrich Riedel und Birgitt Strittmatter vom Bamboo Technology Network Europe (BTN-Europe) aus Achim sind davon überzeugt. Der Verein BTN-Europe hat sich die Erforschung und technologische Weiterentwicklung von Bambusmaterialien und -produkten auf die Fahne geschrieben und ist der erste Verein überhaupt, der sich mit dieser Thematik befasst. Die Eigenschaften dieser zu den Gräsern zählenden Pflanze seien überzeugend, betonten die beiden Fachleute während ihres Vortrags im Technologiezentrum Lüneburg der Handwerkskammer. „Neben einer hohen Festigkeit und Elastizität ist Bambus auch sehr haltbar, formstabil und witterungsbeständig“, so Strittmatter. Welche Vorteile Bambus noch hat, lesen Sie am Mittwoch in Ihrem TAGEBLATT und am Dienstagabend unter www.tageblatt.de (27.01.2010).
Bamboo Bike
Der britische Designvisionär Ross Lovegrove liebt die Natur. Sie findet sich in seinen biomorphen Formen, die er mit Hightech verbindet. Diese gestalterische Handschrift machte Lovegrove zu einem der einflussreichsten Industriedesigner der Welt (Februar 2010).
Öko im Ski: Hersteller setzen auf Bambus und Hanf
München (dpa/tmn) - Ski aus nachwachsenden Rohstoffen oder Recycling-Schuhe: Die Wintersport-Ausrüster setzen zunehmend auf Wiederverwertung. Immer mehr Öko-Linien sind im Angebot. Ob sich die Umwelt so retten lässt, ist eine ganz andere Frage.
Auf den ersten Blick haben der milchigweiße Skischuh, die beigen Boots und das Snowboard nicht viel gemein. Es eint sie aber ein Material: In allen steckt Bambus. Bei der Pflanze kommen eher Gedanken an die Tropen als an die Skipiste auf. Aber Bambus hat den Vorteil, dass es schnell wächst und relativ leicht ist. Das machen sich die Hersteller zunutze.
Salomon beispielsweise verwendet das Holz für die Snowboards «SickStick» und «Ivy». Beide Modelle gehören zur G.I.F.T.-Linie - die Lettern stehen für «Green Initiative For Tomorrow». Dazu gehören auch zwei Snowboard-Schuhe, der «Dialogue» und der «Lily». Sie verfügen über ein Bambus-Fußbett, die Sohle wurde aus Reispflanzen und recyceltem Gummi hergestellt, im Schuh finden sich grüner Tee, Hanf und Leinen. Die Snowboard-Bindung «Relay Pro» schließt die Serie ab. Sie besteht maßgeblich aus Bioplastik und recycelten Materialien. Das Highback etwa ist laut Salomon auf anfallenden Kunststoffresten hergestellt.
Vor allem Bambus sei ein umweltfreundliches Material, weil er so schnell wächst, argumentieren die Hersteller. Das stimmt, sagt Corinna Hölzel, Waldexpertin bei Greenpeace in Hamburg. Und da Bambus in China und Indien in der Regel auf bereits kultivierten Flächen angebaut werde, gebe es bislang auch keine Probleme mit Raubbau (Sueddeutsche.de, 18.02.10).
Distinction Bamboo schon die natürlichen Ressourcen
Zu Beginn des neuen Jahres 2010 präsentiert Lana Papiers Spéciaux mit Distinction Bamboo das erste graphische Papier auf Basis von Bambusfasern. Das neue umweltfreundliche Produkt wird auf der Paperworld in Frankfurt in Kooperation mit Hahnemühle Fine Arts vorgestellt.
Bambus ist eine widerstandsfähige mehrjährige Pflanze, die auch auf nährstoffarmen Böden gedeiht und 30 Prozent mehr CO² verbrauchen kann als ein Laubbaum. Ihre Kultivierung erfordert weder Düngemittel noch Pestizide, so dass das ökologische Gleichgewicht gewahrt bleibt. Mit seiner unverwechselbar zarten Oberfläche reiht sich Distinction Bamboo nahtlos in die Produktpalette von Distinction ein, die sich durch höchste Qualität und ökologisches Verantwortungsbewusstsein auszeichnet.
Lana Papiers Spéciaux stellt graphische Papiere, Sicherheitspapiere und Künstlerpapiere her. Das Unternehmen mit 90 Beschäftigten hat seinen Sitz in Straßburg und unterhält eine Niederlassung in Paris. Seine Wurzeln reichen zurück bis in das Jahr 1590 (15.01.2010, www.lanapapier.fr).
Gipfel in Kopenhagen
Wie Argentinien mit Bambus dem Klima helfen will
Von Brian Byrnes 11. Dezember 2009, 10:15 Uhr
Bambus bindet Kohlendioxyd und ist so ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz. Außerdem ist er ein schnell wachsender, vielseitiger Rohstoff. Ein Besuch im argentinischen Tigre, wo sich die Regierung um ein nachhaltiges Bambus-Geschäft bemüht, das inzwischen sogar Leute wie Al Gore anlockt.
Ich fahre in einem kleinen Boot am Ufer des trüben Flusses Parana entlang. Und bin glücklich, glücklich darüber, dass es endlich aufgehört hat zu regnen, dass die Sonne wieder über Argentinien scheint, und dass meine Arbeit mich ab und zu an Orte wie diesen führt, wo ich mit der Umweltministerin von Tigre, Leticia Villalba, dem Wissenschaftler Rodolfo Cassol und dem 21-jährigen Alonzo Gazz, der in Tigre seinen Lebensunterhalt als Bambusarbeiter bestreitet auf einige Inseln im Parana Flussdelta fahren kann. Sie wollen mir Bambuspflanzen zeigen, die dort beheimatet sind, und demonstrieren, wie man sie richtig abschneidet, was viele Menschen, die dort leben, nie gelernt haben.
Cassol erzählt mir, dass die Arbeiter dort jahrzehntelang mit primitiven Handbeilen Bambuspflanzen abschlagen haben - ein Verfahren bei dem die Pflanzen oft splittern, was wiederum den Regenerationsprozess behindert und sie eingehen lässt.
Bambus ist eine der am schnellsten wachsenden und reichlich vorkommenden Pflanzen auf unserem Planeten, die auch bei der Bindung von CO2-Emmissionen eine wichtige Rolle spielt. Argentinische Umweltbeauftragte arbeiten daran, die Kultivierung von Bambus zu verbessern, um sowohl das kommerzielle als auch das ökologische Potenzial der Pflanze maximal auszuschöpfen.
„Der Bambus zieht sich zurück, weil wir bisher nicht wussten, wie man ihn richtig abschlägt. Dadurch wächst er nun langsamer und trocknet aus", sagt Gazz. Als er nur wenige Minuten später eine Kettensäge herausholt, bin ich zugegebenermaßen ein wenig überrascht. Ich dachte immer, Kettensägen seien lärmende Geräte, die alles zerstören, Benzin verbrauchen und unzählige Bäume fällen.
Doch wie sich herausstellt, hilft der saubere gerade Schnitt einer Kettensäge dem Bambus, seinen Durchmesser zu erweitern und höher zu wachsen, was wiederum die Kapazitäten zur Aufnahme von schädlichen Karbongasen erweitert.
Ein vor kurzem gestartetes Regierungsprogramm in Argentinien bringt diese Techniken Arbeitern wie Gazz nahe, in der Hoffnung, dass die Bambuspflanzen des Landes ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Hier in Tigre gibt es kostenlose Workshops und Zuschüsse für Arbeiter, die moderne Geräte wie Kettensägen kaufen möchten.
Die Provinz Buenos Aires hat erst kürzlich einen Kooperationsvertrag mit dem nationalen Bambus-Forschungszentrum China unterzeichnet. Al Gore war vor einem Monat in Tigre und sprach dort mit Bürgermeister Sergio Massa über verschiedene Bambus-Projekte.
„Wir möchten die Menschen hier dazu bringen, dass sie in einer nachhaltigen Art und Weise mit dem Bambus arbeiten. Dadurch werden Produktion und Gewinn erhöht und auch mehr CO2 eingefangen. So können wir sowohl den Bewohnern als auch dem Planeten helfen", sagt Villalba.
Während wir durch die Buchten der Inseln fahren, erklärt mir Villalba, dass Bambus in Tigre eine Lebensart ist - ein Teil des Kulturerbes. Man baut damit Häuser, Ruder, Angelruten und Zäune. Als wir später über den Markt in Tigre laufen, sehe ich Dutzende Bambusmöbel, Stehlampen, Schaukelstühle, Körbe und Schalen - alle aus Bambus.
Umweltexperten sagen, dass das Übermitteln von nachhaltigen forstwirtschaftlichen Maßnahmen in Gegenden wie Tigre der Schlüssel dazu ist, den Klimawandel zu verlangsamen. Erst im Oktober wurde dieses Thema auf dem XIII Weltkongress für Forstwirtschaft in Buenos Aires diskutiert. Mehr als siebentausend Menschen nahmen daran teil und versuchten, umsetzbare Lösungen für das Abforsten zu finden.
Ich war auch dort und interviewte verschiedene Menschen aus der Welt der Forstwirtschaft, die nach Ideen suchten. Auf dem Kongress erfuhr ich auch erstmals etwas über die Initiativen in Argentinien. Ein Hauptthema, über das bei der Zusammenkunft gesprochen wurde, war die Auswirkung der derzeitigen globalen Wirtschaftskrise auf das Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Umwelt. Als ich mit dem Direktor der internationalen Forstabteilung des WWF Taylor Rodney sprach, erzählte er mir einige verblüffende Dinge.
„Unternehmen überdenken derzeit ganz grundsätzlich ihre Geschäftsstrategien. Das Thema Nachhaltigkeit gehört mittlerweile zum unternehmerischen Denken - und das ist für uns eine große Chance", sagt Taylor.
Die berühmte Umweltschützerin Dr. Jane Goodall reiste zum ersten Mal nach Argentinien und nahm am Forstkongress teil. Als ich mich für ein Exklusivinterview mit ihr zusammensetzte, war sie zuversichtlich, was die Zukunft betrifft – sie arbeitet hart daran, Kindern auf der Welt etwas über ihr „Roots and Shoots“- Programm beizubringen – aber sie hatte nicht viel Gutes darüber zu sagen, wie Führungspersönlichkeiten mit dem Klimawandel umgehen.
„Ich finde, dass sie miserable Arbeit leisten, um ehrlich zu sein. Die Wälder verschwinden weiter - durch Armut und Menschen, die dringend Nahrungsmittel anbauen müssen, aber auch durch die Ausbeutung von Land und das Abholzen der letzten Bäume, wodurch Wüsten entstehen", erzählt sie mir.
Am Fluss Tigre sind sich die meisten einig, dass die Situation besser werden muss, wenn der Bambus hier weiter erfolgreich genutzt werden soll. Die Kultivierung dieser Leben spendenden Pflanze nachhaltig zu verändern, ist eine logistische und kulturelle Herausforderung, doch soweit ich es beurteilen kann, scheinen die Menschen dort der Aufgabe gewachsen zu sein (Welt Online, 12.12.09).
Bambus für die Welt
Die Besucher des Eigenkapitalforums zeigten am Schlusstag großes Interesse an der Asian Bamboo AG. Immerhin füttert diese China – den Motor der Weltwirtschaft – mit dem Allzweckrohstoff Bambus. Dies sei nicht nur für die Umwelt nachhaltig, sondern auch für den Aktienkurs, betonte der Finanzchef.
Nicht jede Veranstaltung auf dem diesjährigen Eigenkapitalforum füllte die Räume im Frankfurter Messezentrum. Bei der Asian Bamboo AG war das kurz vor Schluss des Forums allerdings anders. Die Plätze im Raum „Mailand“ waren alle besetzt. Viele Interessierte mussten sich im Stehen anhören, was Finanzvorstand Peter Sjovall zu berichten hatte. Und: Das Stehen hat sich gelohnt.
Beflügelt durch die Quartalsergebnisse vom letzten Freitag machte Sjovall noch einmal auf das kräftige Wachstum seines Unternehmens aufmerksam. „Unser Umsatz stieg gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 29 Prozent von 31,5 Millionen Euro auf 40,7 Millionen Euro. Das bereinigte Nettoergebnis verbesserte sich um 34 Prozent auf 19,4 Millionen Euro“, erklärte er. Eigentlich hatte Asian Bamboo ein Ergebnis von fast 30 Millionen Euro erwirtschaftet, aber die Bilanzierungsstandards sehen im Umweltbereich vor,
Fremdfinanzierung mittelfristig gesichert
Das in China ansässige Unternehmen gilt als Produzent von besonders hochwertigem Bambus, der für Möbel, Bodenbeläge, Papier und Textilien verwendet wird. Hauptabnehmer dabei sind der exportierende Markt Chinas, aber auch Japan. Asian Bamboo vertreibt seine Waren in Form von Bambusstämmen, frischen und verarbeiteten Bambussprossen.
Auf derzeit etwa 30.000 Hektar Fläche kommen die Plantagen des Unternehmens, auf denen bis zu 20 Meter hoher Bambus wächst. Wegen der hohen Skaleneffekte erwirtschaftet das Unternehmen aus jedem Hektar knapp 2.400 Euro Umsatz, so Sjovall. Mit einem Zehn-Millionen-Kredit der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft der KfW sei man für sieben Jahre gut mit Fremdkapitalausgestattet.
Geplante Minderheitsbeteiligung
Und auch auf der Eigenkapitalseite hat sich etwas getan: So kündigte das Unternehmen eine Kapitalerhöhung um etwa zehn Prozent der bisherigen Anteile an. Das hatte den Kurs der Bamboo-Aktie in jüngster Vergangenheit unter Druck gesetzt und unter die Schwelle von 20 Euro fallen lassen.
Der Financhef zeigte sich von der Entwicklung aber unbeeindruckt: Man wolle an der Expansionsstrategie festhalten und habe daher die Absicht, sich für fünf Millionen Euro an der Sang Feng Group zu beteiligen, die Bambusplatten herstellt. Diese würde dann etwa 50 Prozent des Bambus von Asian Bamboo erwerben, versprach Sjovall vor möglichen Investoren.
Bis spätestens Ende 2010 soll die Gesamtfläche der Plantagen auf gut 40.000 Hektar steigen. „Weil es eine starke Korrelation zwischen Umsatz, Gewinn und Fläche gibt, ist also auch künftig mit Wachstum zu rechnen“, fügte Sjovall hinzu. Die Dividende für 2009 in Höhe von 30 Cents wird die Anleger wohl freuen. Noch mehr freut sich aber wohl der Gründer und Chef der Asian Bamboo AG Lin Zuojun, dem immerhin 48 Prozent der Anteile gehören (von Danyal Bayas, boerse.ARD.de, 11.11.09).
Harmonieoase erweitert das Angebot zum "einfach wohlfühlen"
Der Ausbau im Bereich der Raumberatung im Feng Shui neben vielseitigen Naturprodukten, die Faszination, Bambus. Neben der Vielfalt an Produkten im Bereich des Wohnens im Bereich des Innen- und Aussenbereiches, finden sich ein stetig wachsendes Bambus-Sortiment.
Für den Menschen von Heute eignet sich der natürliche Rohstoff Bambus ganz besonders um im privaten Umfeld die Lebensqualität durch einen Hauch von Urlaubstraum und harmonisches Wohlfühlen zu erhöhen.
Bambus ist ein Rohstoff, der rasch nachwachsend und unerschöpflich in Asien und vielen anderen Regionen der Welt wächst. Das extrem robuste Grasgewächs hat einen boomenden Trend ausgelöst, welcher westliche Moderne mit asiatischer Tradition vereint.
Einrichtung mit Bambus, dem tropischen Gras, aus Sicht nach Feng Shui
Gemäß den 5 Elementen, gehört dem Element Holz an. Bambus symbolisiert Leben, Wachstum, Leichtigkeit und Aufschwung. Bambusmöbel können und werden in besonderen individuellen Designs nach Sicht Feng Shui gefertigt, haben weiters energetische Eigenschaften und stimmen jeden damit gestalteten Lebensraum mittels Ruhe, Entspannung und Wohlgefühl, egal ob im Wohnraum, Wintergarten oder auch Wellnessbereich, sehr positiv.
Bambus, als Alternative zu anderen Wohnideen und neuer Lebensenergie!
Wir Menschen sehnen uns nach Wohlbefinden, Harmonie, angenehme Düfte, helle Räume durch viel Sonne und Licht und viel Grün. Mit Bambus verwandeln Sie Ihren Lebensraum, entfliehen dem stressgefüllten Alltag und schaffen gemütliches und energievolles Wohlerlebnis und Flair.
Jedes gefertigte Stück ist pure Handarbeit und somit ein Unikat. Kein Rohr gleicht der Farbe, Maserung und dem Wuchs, dem anderen. Damit erhalten Sie durch diesen Möbelrohstoff eine facettenreiche gemütliche Ausstrahlung die es in Ihrem Umfeld sowohl durch die harmonische Integration exklusive als auch hochwertige Atmosphäre wirken lässt (pr.center 07.11.09).
Bambus am Airport
Eine fantsatische Dachkonstruktion aus Bambus
Das stärkste Gras der Welt
Bambus ist kein Holz, aber für den Möbelbau ideal: hart, elastisch und glatt. Zudem passt er perfekt zu einer Gesellschaft, die nachhaltig sein will – manche Sorten wachsen 30 Zentimeter am Tag.
Bambus ist ein seltsames Produkt, ein komischer Allrounder, der vielleicht gerade deswegen merkwürdig erscheint, weil es sowohl Bambussocken als auch Bambusschnaps als auch Bambusstühle gibt. Weil man Bambus trinken wie essen kann, weil man daraus Kleidung herstellen kann, Kosmetik und eben auch Möbel. Ökomöbel eigentlich, denn Bambus wächst – im Gegensatz zum in Deutschland sehr beliebten Möbelmaterial Eiche – sehr schnell nach, manche der über 1000 Bambussorten sogar 30 Zentimeter am Tag. Während der Wachstumszyklus einer Eiche bei 80 bis 100 Jahren liegt, braucht der Bambus im Schnitt fünf. Außerdem benötigt er keine starke Bewässerung und nimmt bis zu 30 Prozent mehr Kohlendioxid auf als andere Gewächse. Er ist robust, fest, sehr glatt, er splittert nicht.
(…)
Die Diskussion um den Klimawandel und der allgemeine Trend dahin, dass Öko nicht nur salonfähig, sondern sogar cool ist, hat die Nachfrage nach Bambusmöbeln enorm gesteigert. Zwar sei es immer noch kein Massenprodukt, aber es schaue auch keiner mehr komisch, wenn Markus Schell sagt, dass er mit großer Überzeugung in Bambus macht. Seit zwei Jahren merkt er, dass Umsatz und Nachfrage steigen, dass er immer mehr Material von den Feldern bei Shanghai anfordern muss. Die Bambusart, die Markus Schell verwendet, kann er nicht in Europa anbauen lassen – Phyllostachys Pubescens verträgt das Klima nicht. Also werden die Gräser bereits in China in Streifen geschnitten, diese werden dann zu meterlangen Platten zusammengeleimt. Eine Stuttgarter Tischlerwerkstatt verarbeitet die Platten für Schell.
Im vergangenen Jahr haben die Anfragen der Kunden, die sich Bambusmöbel wünschen, erstmals seine eigenen Erwartungen übertroffen. „Na siehst du, es geht doch“, hat er sich da gedacht.
(…)
Ähnlich klingt Alexander Schmidmeier. Er ist seit 20 Jahren im Geschäft, inzwischen verkauft er seine Stücke auch online über die Seite hightouch.eu, nach eigener Aussage hat er das weltweit führende Unternehmen für Produkte aus Bambus aufgebaut. Auch seine Firma spürt, wie stark die Beliebtheit von Bambus zunimmt. Zwar habe sich sein Umsatz nicht deutlich gesteigert, wenn man aber bei Google heute das Suchwort „Bambusmöbel“ angibt, erscheinen seit etwa zwei Jahren plötzlich um die 300 Mitbewerber, wo früher immer nur sein Name auftauchte. Trotzdem sieht auch Alexander Schmidmeier das Problem der Übermacht der vertrauten Baumsorten. „Man will doch etwas Bodenständiges, etwas Bekanntes“, sagt er. Deswegen glaubt er auch daran, dass es falsch ist, dass viele Vertreiber Bambus als etwas Exotisches, Karibisches darstellen, das an ferne Kulturen und Südsee erinnern soll, anstatt einfach mit den universal gültigen Vorzügen zu argumentieren: Härte, Robustheit, leichte Handhabung, Elastizität.
(….)
Auch auf der Gefühlsebene gibt es Hoffnung für den Bambus. Man muss sich, wie Markus Schell, nur lange genug damit beschäftigen, dann passiert es, dass man sich dazu hinreißen lässt zu sagen, den Bambus wegen seiner „Gutmütigkeit“ zu mögen oder ihn derart „als Freundin“ anzusehen, dass man von ihm behauptet, er habe „nun mal eine trockene Haut“. Einmal nämlich hat ein Kunde einen großen Tisch zurückgegeben, weil sich mit der Zeit längs über die Tischplatte kleine, feine Haarrisse gebildet hatten, die unschön aussahen. So etwas passiert, wenn Tropengewächse in zu trockene Luft, in Heizungsatmosphäre geraten. Unter 45 Prozent Luftfeuchtigkeit ist nichts für Bambus. Ein Kollege von Markus Schell behielt den gerissenen Tisch bei sich. Nach einem Jahr schließlich erhielt Markus Schell einen Anruf. „Die Risse sind komplett verschwunden“, sagte der Kollege. Der Tisch hatte sich erholt. „Bambus verzeiht“, sagt Markus Schell (Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 03.05.2009).
Glücksbambus ist eigentlich ein Drachenbaum
Der Name trügt: Der Glücksbambus ist in Wirklichkeit kein Bambus. Tatsächlich werden aber verschiedene Sorten der Dracaena - einer Gattung des Drachenbaums - unter diesem Namen verkauft, so das Blumenbüro Holland (BBH) in Düsseldorf.
Oft werden viele Stängel von Dracaena sanderiana zu kleinen Arrangements zusammengebunden und in mit Wasser gefüllten Schälchen verkauft. Dracaena fragrans 'Stedneri' hingegen gelange meist sehr langstielig und spiralig geformt in den Handel. Bei der Pflege sind die falschen Glücksbambusse anspruchslos. Alle zwei Wochen gehört das Wasser gewechselt. Die Stängel bilden dann sogar Wurzeln und könnten auch in die Erde gepflanzt werden. mz-web.de, 29.04.09
Bambus – Baustoff der Zukunft
Aus botanischer Sicht ist Bambus ein Riesengras. Dabei ist es in verholztem Zustand härter als Eiche. Doch durch seine gleichzeitige Biegsamkeit und Elastizität gilt Bambus inzwischen auch hierzulande unter Architekten, Designern und Möbelbauern als hoch spannender Werkstoff. Die rasant wachsende Pflanze gilt aber auch als Hoffnungsträger für viele, die am Schutz der Umwelt interessiert sind.
In nur fünf Jahren Wachstumszeit hat ein Bambusstamm bereits eine beachtliche Stärke erreicht. Manche Arten schnellen bis zu 50 Zentimeter am Tag in die Höhe. Daher gilt das Supergras als der am schnellsten nachwachsende Rohstoff der Erde. Ökologisch gesehen ist Bambus damit eine umweltfreundliche Alternative zu Tropenholz.
Bambus ist auf allen Kontinenten außer in Europa und der Antarktis zu Hause. In Kolumbien, Thailand und Indonesien beispielsweise wurden über Jahrhunderte hinweg Häuser und sogar ganze Städte aus Bambus errichtet. Brückenkonstruktionen aus Bambus mit einer Spannweite von 50 Metern Länge sind in Südamerika keine Seltenheit. Innerhalb der letzten fünf Jahre ist die Nachfrage nach Bambusprodukten auch in Deutschland stark angestiegen.
Insbesondere im Zuge des Lifestyle-Booms sowie durch den wachsenden Einfluss asiatischer Kulturen hat die Popularität des Materials hierzulande enorm zugenommen. So ist es wenig überraschend, dass man Bambus heute bereits in fast allen Lebensbereichen wieder findet.
Cartier zum Beispiel webt Bambus in Gold ein und der deutsche Modemacher Willy Bogner stellt Skier aus dem robusten Stoff her. Selbst die Kosmetikindustrie lobt Bambus in höchsten Tönen. Es sind die Zuckerstoffe und Kieselsäure in den Bambusblättern, die unsere Haut vor Falten schützt. Jeder Freund der asiatischen Küche weiß zudem, dass Bambus natürlich auch auf den Teller kommt.
Für die Baubranche und die Möbelindustrie ist es der Stoff Lignin, der Bambus als Material so attraktiv macht. Lignin ist verantwortlich für die Festigkeit und Robustheit: Der Härtewert von Bambus, gemessen in Brinell (HB), liegt um etwa 25 Prozent höher als bei Buche. Dadurch können äußerst leichte Baumaterialien oder Möbel mit sehr schlankem Querschnitt hergestellt werden.
Im Internet findet man bereits eine Reihe von Händlern, die eine breite Produktpalette an Bambusmöbeln anbieten. Von Betten, Schränken, Tischen, Regalen und Sofas über Wohnaccessoires wie Lampen, Klangspiele, Brunnen und Weinregale reicht das Angebot. Doch nicht jedes Produkt aus Bambus ist ein gutes Produkt. Wer Pech hat, erwirbt Möbel, die nur wenig stabil sind und durch zu schnelle Trocknung aufplatzen.
Bambusmöbel-Designer Marcus Schell aus Berlin sagt, wie der Laie sich davor schützen kann: In der Regel gilt: Qualität hat ihren Preis. Wer sehr billige Produkte entdeckt, sollte nachfragen, wie lange der Anbieter schon auf dem Markt ist. Die schwarzen Schafe überleben nicht lange. Sinnvoll sei außerdem immer, nach Referenzen zu fragen. Wenn Möbel schon seit vielen Jahren in einem Restaurant benutzt werden und immer noch erstklassig aussehen, spricht das natürlich für das Know-how des Anbieters.
Qualitativ hochwertige Bambusmöbel können, so lange sie nicht ständigem Wind und Wetter ausgesetzt sind, gut 150 Jahre alt werden. Nicht umsonst gilt Bambus in China als Symbol für langes Leben. Und auch unter Feng Shui Freunden wird Bambus als Symbol für Wachstum und Erfolg geschätzt. Durch die Anwendung des Bagua können die Lebensbereiche Finanzen, Karriere, Wissen, Ruhm, Familie, hilfreiche Menschen, Tai Chi und Kreativität angeregt werden.
Doch Bambusmöbel sind nicht nur robust und widerstandsfähig, sondern sehen auch edel aus: Durch ihre Streifen-Optik und den geringen Materialaufwand vermitteln sie ein Hauch von der Leichtigkeit des Seins. Dort, wo sich der Trend Asia mit dem Trend Bio mischt, passt Bambus gut ins Bild der Wohnung. premiumpresse.de, 25.04.09
Bambus als Verstärkungsfaser für PP und PLA
Die Transmare Compounding BV (Roermond / Niederlande) verwendet für „Transmare" PP- und PLA-Compounds eigener Produktion Bambusfasern als Verstärkung. Die harten Kernfasern der Pflanze übertreffen nach Aussage von Transmare-Vertriebsleiter Robin Beishuizen die Eigenschaften anderer Naturfasern, unter anderem wegen der sehr geringen Wasseraufnahme und der Abriebfestigkeit. Die erzielbaren Faserfraktionen reichen von sehr groben bis hin zu mikroskopisch feinen Pulvern. „Mit Bambusfasern verstärkte Compounds lassen sich auf gleiche Weise spritzgießen oder extrudieren wie anderweitig verstärkte Kunststoffe,“ sagt Beishuizen. Lange Bambusfasern ließen sich außerdem in eine thermoplastische Matrix einbinden, um fließpressbare Matten beispielsweise für Anwendungen in der Automobilindustrie zu erhalten.
Die zur Transmare Group gehörende Transmare Compounding bietet ein Portfolio von PP-Compounds mit unverstärkt und schlagzäh modifizierten Typen sowie Qualitäten mit bis zu 75 Prozent Mineralfüllung und bis zu 60 Prozent Kurz- oder Langfaserverstärkung. Hinzu kommen biologische abbaubare Polymere und bambusfaserverstärkte Materialien. Kunsstoffweb.de, 06.04.09
Die neuen Bambustücher von Scotch-Brite
Für die Entwicklung einer neuen Generation von Reinigungstüchern setzten die Experten von 3M auf einen Rohstoff, der vielfältigen Anforderungen gerecht wird: Bei den Reinigungstüchern Scotch-Brite Bambus Allzwecktuch und Scotch-Brite Bambus- & Baumwolltuch kommen vor allem Bambusfasern zum Einsatz. Bambus gilt als der am schnellsten nachwachsende Rohstoff der Erde. Beide Varianten gibt es in einem sanften Hellgrün-Ton.
Das Scotch-Brite Bambus Allzwecktuch sorgt für ein erfreuliches Putzerlebnis im ganzen Haus: Denn das Tuch, das zu 70 Prozent aus Bambusfasern besteht, verfügt über eine natürliche Saugstärke, die schnelles und einfaches Trocknen von Oberflächen möglich macht. Zudem lässt der hohe Anteil von Bambusfasern das Reinigungstuch schnell trocknen und verhindert die Geruchsbildung.
Das Scotch-Brite Bambus- & Baumwolltuch aus Bambus- und Baumwollfasern liegt samtweich in der Hand und ist sanft zu allen Oberflächen. Zu seinen besonderen Eigenschaften gehört die Saugfähigkeit, die für schnelles Trocknen und streifenfreie Wischergebnisse im ganzen Haushalt sorgt. Das Tuch aus dem Naturmaterialen-Mix eignet sich im trockenen Zustand bestens zum Entfernen von Staub. Aber auch bei feuchtem oder nassen Einsatz lässt sich Schmutz ausgezeichnet entfernen. Die Pflege des Reinigungstuches ist denkbar einfach: 50 Mal waschbar bis 90 Grad ohne Weichspüler. Aufgrund dieser Langlebigkeit hilft das Bambus- & Baumwolltuch auch Abfall zu reduzieren. So lassen sich auch beim Putzen nachhaltige Effekte erzielen.
3M und Scotch-Brite sind Marken der 3M Company.
openpresse.de, 30.03.09
Hochsteckfrisuren im Sixties-Style
Auch bei trendigen Hochsteckfrisuren mag es Topmodel Bar Refaeli gerne schlicht. Das neue Gesicht der Marke "Garnier" schwört für flexiblen Halt auf Bambus-Extrakt.
Adidas startet Ökoline
Adidas bringt mit SLVR eine eigene Serie für Käufer mit Umweltbewusstsein auf den Markt, die aus Bambus, Sojafasern, Biobaumwolle und recycelbarem Polyester gefertigt ist.
Die Öko-Linie SLVR (sprich: Silver) soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Die Modekollektion wurde von Chefdesigner Nic Galway entworfen und besteht fast ausschließlich aus nachhaltig hergestellten Materialien. Die Hosen und T-Shirts beispielsweise sind aus Bambus, Sojafasern oder Biobaumwolle hergestellt, die Jacken aus recycelbarem Polyester. Das ausgefallene Design kommt dabei nicht zu kurz: Ein besonderes Stück ist ein langer, schwarz-weiß gestreifter Schal, der mithilfe zweier Armlöcher zur Weste umgewandelt werden kann.
Mit der neuen Linie soll eine für Adidas neue Zielgruppe erschlossen werden: Käufer mit Umweltbewusstsein, die im Englischen Lohas (Lifestyle of Health and Sustainability) genannt werden. www.dailygreen.de, 15.03.09.
Dell spielt seine "Green-IT"-Karte aus
Man kann den Bambus-PC am Stand von Dell für einen Gag halten - doch wenn Albert Esser, promovierter Elektrotechniker und bei Dell verantwortlich für "grüne" Datencenter, sagt, beim Thema "Green IT" müsse man die gesamte Wertschöpfungskette darstellen, wird ihm so schnell niemand widersprechen.
Es reiche nicht, Server mit stromsparenden Multi-Core-Prozessoren, allerlei Features und optimierten Klimakühlern auszustatten, um bereits von einem "grünen Rechenzentrum" (RZ) sprechen zu können. Sondern man müsse ein Bit über sein gesamtes Prozessieren betrachten. Erst wenn man vom ersten bis zum letzten Task sagen könne, welche Energie man für dieses Bit wann und wo verbrauche, könne man sinnvolle Einsparungsmöglichkeiten realisieren. "Wir haben in der Krise die Chance, die IT auf sinnvoll bestimmtes Tun umzustellen", sagte Esser gegenüber ChannelPartner auf der Cebit.
Zum Beweis für die Kompetenz seines Arbeitgebers Dell verwies er auf das "Co2-neutrale" Rechenzentrum, das Dell zusammen mit der Rittal GmbH, einem Spezialisten für Gehäuse- und Schaltschranktechnik mit Hauptsitz in Herborn, auf der Cebit aufgebaut hat. Das Rechenzentrum kann umfassend gewartet werden, sogar automatisch, sobald seine Parameter eingerichtet sind. Channelpartner.de, 10.03.09.
Feinstes Papier für Pepsi
Seit 425 Jahren gibt es die Papierfabrik im Solling bei Dassel. Das Jubiläum feiert das Unternehmen jetzt mit Jörg Adomat und Friedrich Nebel an der Spitze.
"Nach Ansicht von Künstlern aus 70 Ländern fühlt sich kein Papier so gut an wie das der Hahnemühle", weiß Adomat. Der jahrhundertelange Erfolg des Unternehmens gibt ihnen Recht.
"Wenn ich sehe, wie langsam das Papier produziert wird, kommen mir Tränen der Rührung", sagt Nebel mit einem Schmunzeln, als er in der Fabrik am Ende der Papiermaschine steht. Anstatt 1800 Meter Papier pro Minute wie in großen Papierfabriken, fallen in der Hahnemühle lediglich 7,1 Meter pro Minute aus der Maschine.
Doch gerade das ist es, was uns erfolgreich macht, erzählt Pressesprecher Stephan Freist. In kleinen Mengen stellen sie für jeden Wunsch das passende Papier her, während größere Maschinen große Mengen produzieren müssen, damit sich ihr Einsatz überhaupt lohnt. 120 Mitarbeiter hat das Unternehmen in Relliehausen, 180 weltweit in ihren Niederlassungen in Chicago, London, Paris und Barcelona.
Unter anderem wird das Papier bei Bluttests für Babys eingesetzt, dient dazu, Rückstände von Bomben festzustellen, es filtert das Erfrischungsgetränk Pepsi und klebt in Autos zwischen Autospiegel und Windschutzscheibe.
Bambus wiederentdeckt.
Neu ist etwas Altes. Zellstoff aus Zuckerrohr und Bambus hat die Hahnemühle für die Papierherstellung wiederentdeckt. Seit 2008 engagiert sie sich für weitere Umweltprojekte.
HNAonline, 04.03.09
Neue Sichtweisen auf die Berge:
Lifestyle-Sommerkollektion 2009 von dare2b
Outdoorjacken: Besonderes Highlight ist das extrem leichte Windshell Blowout. Winddicht, Wasser und Schmutz abweisend lässt es sich obendrein klein in einer Packtasche verstauen und in jede Hosentasche stecken oder per Klettverschluss am Lenker befestigen. Ebenfalls sehr leicht sind die neuen Softshells aus Carbon - Bambus und Regenjacken mit ARED VO2 Membran und einer 10.000 mm Wassersäule. Laufen, Springen, Klettern oder Mountainboarden: Die Outfits von dare2b sind für jeden Spaß in den Bergen zu haben. active-woman.de, 25.02.09
Gepflegt bis in die Fingerspitzen
Täglich sind die Nägel zahlreichen Einflüssen wie Kälte, Hitze oder Wasser ausgesetzt. Umso wichtiger ist es, sie zu pflegen und ausreichend mit Vitaminen und Mineralien zu versorgen. Denn nur gesunde und kräftige Nägel können den Tücken des Alltags dauerhaft widerstehen. Die neuen Produkte der SPA Nail Therapy Serie mit wertvollem Bambus - Extrakt und anderen exklusiven Wirkstoffen aus der asiatischen Pflanzenwelt sind exakt auf die Bedürfnisse der verschiedenen Nageltypen abgestimmt und ermöglichen eine umfassende, vielseitige und reichhaltige Pflege.
Hochwertiger Bambus - Extrakt ist Kernwirkstoff und wertvolle Ingredienz in allen Produkten der SPA Nail Therapy Serie. Bambus-Extrakt enthält neben wertvollen Mineralsalzen und Aminosäuren auch das kostbare Spurenelement Silizium, welches den Nährstofftransport in die Zellen unterstützt. openpr.de, 25.02.09
Bambus Notebook
Asus hat das Notebook U6V mit Bambusstreifen beklebt – eine sinnvolle Investition oder nur ein optischer Gag?
Swarovski-Kristalle, Diamanten, Hello-Kitty-Motive, Leder, Holz: die Notebook-Branche versucht immer wieder, sich mit bestimmten Modellen von der Konkurrenz abzusetzen. Der taiwanesische Hersteller Asus setzt beim U6V-B1 nun auf Bambus – und versucht gleichzeitig, vom Öko-Boom zu profitieren. Zugegeben, Bambus ist ein nachwachsendes Material. Der Pflanze wird nachgesagt, binnen 24 Stunden um 60 Zentimeter in die Höhe zu schießen. Das U6V-B1 ist natürlich nicht komplett aus dem Naturmaterial hergestellt, fast das komplette Gehäuse besteht aus Metall. Nur sein Deckel ist mit einem dünnen Bambusfurnier beklebt, und auch die Fläche unter der Tastatur bedeckt eine Bambusschicht. Stabil soll der Überzug übrigens auch sein. Als Beleg dafür gibt Asus an, das U6V-B1 habe als erstes Notebook überhaupt eine Besteigung des Mount Everest überlebt.
Sogar das Touchpad hat Asus in Bambus gekleidet. Es ist deshalb nicht weniger empfindlich als bei der Konkurrenz. Allerdings braucht man für die Maustasten ungewöhnlich viel Kraft – da ist die Bambus-Beschichtung eher ein Nachteil. Die natürliche Oberfläche fühlt sich ansonsten angenehm an, zudem kann man sich durch die stets anders ausfallende Maserung darüber freuen, ein einzigartiges Gerät zu besitzen.
Focus Online, Matthias Matting, 10.02.09
Die Bambusbahn von Kambodscha
Jede Draisine ist eine Miniaturbühne des Alltags: Auf der dreieinhalbmal zwei Meter großen Bambusfläche drängen sich Bauern, Schulkinder, Mönche und stillende Mütter im Schneidersitz, gackernde Hühner, Trockenfisch, Kühe, Mangos, Säcke mit Reis. Mit bis zu 50 Stundenkilometern rattert im Norden Kambodschas "Norry", wie die aus Bambusflächen bestehende Draisinenbahn heißt, über geflickte Gleise und knarrende Holzbrücken, vorbei an Pfahlbauten, Tempeln, Tamarindenbäumen und Reisfeldern. "Diese Trasse ist wie unser Land", meint Draisinenführer Ly Tith, "geschunden, fast vergessen, aber unzerstörbar." Die Bambusbahn steht für den Überlebenswillen und die Improvisationskunst der Kambodschaner. Anstatt auf Hilfe vom Staat zu warten, haben ein paar Dutzend Bauern vor 25 Jahren auf der verrosteten Kolonialtrasse ihren eigenen Zug gebaut: mit Bambus, Motoren aus gebrauchten Generatoren und Metallrädern aus Schrott-Panzern: einen Zug, der für wenig Geld jederzeit fährt und überall hält. Mittlerweile hat diese improvisierte Bahn ein System. Zwei Dutzend Draisinenführer haben Schichtpläne entworfen, Strecken aufgeteilt und Preise sowie Vorfahrtsregeln festgesetzt. Wie lange "Norry" noch durch die Reisfelder fahren wird, weiß niemand. Die staatliche Zuggesellschaft will die Bambusbahn gegen eine Entschädigung für die Draisinenführer, bald aus dem Verkehr ziehen. Aber Ly Tith und seine Passagiere glauben noch nicht, dass ihre kleine Bambusbahn eines Tages tatsächlich verschwinden wird.
TV DETAIL, Arte, 360 Grad: Die GEO-Reportage, 07.02.09
Bio und Technik dominieren bei Ski und Snowboards 2009/2010
Nachhaltigkeit ist das Schlagwort bei der gestern eröffneten ispo, die noch bis Mittwoch dauert. Ob Sportkleidung, Ski und Snowboards oder Skischuhe – immer mehr Hersteller achten bei ihren Produkten auf Umwelt-freundlichkeit.
Skischuh aus Bio-Kunststoff und Bambus
Skihersteller Atomic aus Altenmarkt hat den ersten Skischuh „Renu“ aus erneuerbaren Rohstoffen entwickelt, der recycelt werden kann. Statt normaler Kunststoffe wurden Biokunststoff (hergestellt aus dem afrikanischen Wunderbaum „Ricinus communis“), Baumwolle und Bambusfaser verwendet. Überhaupt ist Bambus ein sehr beliebter Rohstoff bei den Sportartikelherstellern. Der französische Skihersteller Salomon hat den Bambus-Freerideski „Shogun“ vorgestellt. Die Münchner Firma Fanatic präsentierte ein Snowboard aus Bambus und Pappelholz.
www.Nachrichten. at , 02.02.2009
Nativebamboo: Mix aus Bambus und Edelstahl
Ein neuer Gewebetyp verbindet die Eigenschaften von Bambus und Edelstahl. Das innovative Materialgewebe namens Nativebambooo verbindet das exotische Flair des natürlichen Rohstoffs Bambus mit der puristischen Optik von gewebtem Edelstahl. Nativebamboo ist das Resultat der jüngsten Werkstoffexperimente der für spektakuläre Materialentwicklungen bekannten GKD – Gebrüder Kufferath AG in Düren und eignet sich gleichermaßen für Innen- wie für Außenanwendungen. Edelstahl zeichnet sich durch seine Robustheit, Korrosionsbeständigkeit, Nichtbrennbarkeit, Chemikalien-resistenz, Witterungsbeständigkeit und Wartungsfreundlichkeit aus. Bambus ist durch seine physikalischen Eigenschaften in vielerlei Hinsicht ein natürliches Pendant zu Edelstahl. Trotz seines geringen Gewichts weist Bambus eine höhere Zugfestigkeit als Baustahl auf. Dank des hohen Kieselsäuregehalts sind die Halme schwer entflammbar, und die sich aus der Kieselsäure bildende Silikatschicht macht die äußere Oberfläche härter als Eichenholz und robust gegen chemische Angriffe.
Auch ökologisch betrachtet haben die beiden Ausgangsmaterialien wesentliche Gemeinsamkeiten: Edelstahl wird zu 100 Prozent ohne Qualitätseinbuße recycelt und ist neutral gegenüber Umwelteinflüssen. Bambus wächst pro Tag bis zu einem Meter und zählt damit zu den am schnellsten wachsenden Pflanzen. Im Alter von drei bis fünf Jahren wird die Pflanze geschlagen und schont so die deutlich langsamer wachsende Ressource Wald. Über unterirdische Triebe vermehrt und verbreitet sich Bambus auch nach der Rodung rasant und beugt dadurch einer Bodenerosion wirksam vor. Mit hoher Zug- und Druckfestigkeit, extremer Oberflächenhärte und Elastizität hat das Naturmaterial beste Voraus-setzungen als Allrounder am Bau. Es gilt in vielen Anwendungen als Alternative zu Holz und als der Rohstoff der Zukunft. (fbh)
02.02.09, marktmittelstand.de
Sexy, soft und ökoKlimafreundliche Dessous, auch aus Bambus
Bio-BHs und klimafreundliche Slips, das klingt für Frauen wie ein Alptraum: Der Begriff Öko-Unterwäsche weckt Visionen von unförmigen, kratzigen Gebrauchstextilien in tristen Farben. Mit diesem Vorurteil räumen französische und britische Modemacher jetzt auf. Auf der weltgrößten Wäsche-Messe, dem Pariser "Salon International de la Lingerie", beweisen sie mit ihren Kreationen, dass Öko-Dessous sehr wohl sexy sein können.
"Wenn Du nicht weißt, was in Deinem Höschen steckt - solltest Du es dann tragen?" heißt es in einem Werbefilm der britischen Wäsche-Designerin Jenny White provokant. Der Film zeigt die schäbigen Seiten des herkömmlichen Dessous-Geschäfts: Die Produktion eines einzigen Slips setzt demnach bis zu 18 Kilogramm klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) frei, bis zu 20.000 Liter Wasser sind nötig, um ein einziges Kilo Baumwolle zu gewinnen. Ganz zu schweigen von unzähligen Pestiziden, die die Baumwollpflanzen vor Schädlingen schützen sollen. "Die Leute sollen wissen, was in ihren Unterhosen steckt, denn die Textilindustrie ist einer der größten Umweltverschmutzer überhaupt", sagt White.
Mit ihrer Firma Eco-Boudoir bringt die Modemacherin jetzt Wäsche auf den Markt, die nicht nur umweltfreundlich ist, sondern die den traditionell gefertigten Tangas, Tops und BHs optisch und vom Hautgefühl her in nichts nachsteht. Statt hausbacken, schlabberig und naturweiß kommen ihre zarten Kreationen in verführerischem Rot und Schwarz daher, raffiniert geschnitten und mit softem Glanz.
Trendwende im Dessous-Geschäft
Hergestellt ist Whites Ware aus Bio-Seide, Bio-Baumwolle, Bambus- oder Holzfasern - produziert wird in Großbritannien, um lange Transportwege zu sparen. "Die Leute denken immer, öko sieht nach Hanf und Müslikeksen aus", meint White: "Aber wir zeigen, dass öko sexy ist." Zwei Jahre alt ist ihr Unternehmen erst, aber schon jetzt beliefert sie große Kaufhäuser wie Harvey Nichols oder Le Bon Marché.
Jina Luciani, die selbst gerade ihr Öko-Wäsche-Label Occidente in Frankreich gestartet hat, wittert nun eine Trendwende. Inzwischen wollten immer mehr Hersteller schicke Kreationen und Umweltbewusstsein zusammenbringen, glaubt sie. Bei Occidente wird nicht nur Bio-Baumwolle verarbeitet, hier entsteht auch Wäsche aus Bio-Satin und mit Bio-Spitze - "und wir denken auch über Bio-Gummi nach", fügt Luciani hinzu. Ihre Stoffe sind fair gehandelt, gefärbt wird mit umweltfreundlichen Farbstoffen. Arbeiten lässt Luciani in einem Familienbetrieb in Tunesien - und unter fairen Bedingungen, wie die Designerin betont.
Auch nach Einschätzung der Trend-Expertin Florence Peyrichou von Promostyl sind Öko-Dessous schwer im Kommen: "Das ist viel mehr als ein Nischengeschäft", davon ist Peyrichou überzeugt: "Es ist ein Trend, der immer stärker wird." Die Leute sehnten sich einfach nach einem natürlichen Wohlgefühl. Und ihre Kollegin Karine Lebreton fügt hinzu: "Öko beendet endlich sein Schattendasein - öko ist glamourös!"
23. Januar 2009 n-tv.de
Mit Bambus gegen die globale Erwärmung
CO2-Reduktion, die technologische Herausforderung unserer Zeit - unter diesem sehr aktuellen Motto stand der 12. Innovationspreis der Stiftung des Technologie- und Innovationsconsulting-Unternehmens ALTRAN. Jetzt wurde das Siegerprojekt feierlich in Paris bekanntgegeben: Gegen insgesamt 158 internationale Mitbewerber konnte sich die Bewohnbare CO2-Senke von Francisco Gallo Mejía durchsetzen. Der spanische Wissenschaftler von der Universität des Baskenlandes (San Sebastián) konnte die internationale Jury mit seinem innovativen Bambus-Verbundstoff überzeugen, mit dem eine nachhaltige Architektur möglich ist. Die Bambusart Guadua angustifolia Kunth, die schon seit Jahrhunderten in tropischen Gebieten unter anderem zum Bau von einfachen Gebäuden verwendet wird, nimmt besonders viel Kohlenstoffdioxid aus der Luft auf. Durch Gallo Mejías innovativen Bio-Verbundstoff sind nun auch anspruchsvollere Architekturprojekte denkbar, und das zu besonders umwelt- und ressourcenschonenden Bedingungen.
Uns hat der sehr durchdachte mehrdimensionale Ansatz überzeugt, erklärt Christian Le Liepvre, Präsident der ALTRAN-Stiftung für Innovation. Zum einen der Umweltaspekt: Neben der starken Bindung von CO2 durch diese Bambusart wird für die Herstellung des Bambus-Verbundstoffs besonders wenig Energie und Wasser verbraucht, deutlich weniger als bei anderen Baumaterialien wie Holz, Metall oder Ziegeln. Außerdem seien die technischen Vorzüge dieser neuen Generation von Verbundstoffen, aus der Fertigelemente und komplette Bauteile gefertigt werden können, hervorzuheben, insbesondere hinsichtlich Gewicht, Isolierung, Recycling und Lebensdauer. Nicht zuletzt aber besteche der soziale Aspekt: Durch diese Innovation ist die Förderung einer lokalen nachhaltigen Bautätigkeit in Entwicklungsländern möglich, so Le Liepvre. So entsteht eine Reihe von Vorteilen: niedrige Herstellungs- und Transportkosten, eine höhere lokale Wertschöpfung, der Aufbau und die Förderung lokaler, dezentraler Strukturen in Verbindung mit Mikrokrediten. So erwächst ein Nutzen direkt vor Ort für die ärmeren Bevölkerungsschichten, wo großer Bedarf an Wohnraum herrscht.
pressbot.net, 21.01.09
Möbelmesse Köln, Öko-Touch, Von wegen Krise
Üppige Formen, rosige Aussichten: Die Kölner Möbelmesse startet heute mit optimistischen Umsatzprognosen und neuen Trends: Die Zukunft des Wohnens ist grün, bunt und rund.
Schon vorab hat die imm cologne vier Trends ausgerufen, die der Rezession trotzen sollen. Bei „Extra Much“ darf’s im Wohnzimmer wieder ein bisschen mehr sein. Die neuen Möbel haben ausufernde Formen, bunte Stoffe und sind aus neuartigen Materialien hergestellt. „Tepee Culture“ soll moderne Großstadtnomaden ansprechen, die die Natur, Massivholz und natürliche Muster lieben. Ein Sofa, Schrank oder Tisch darf dabei Geschichte haben: Spuren, Risse und Schrammen erzählen vom wahren Leben.
Bei „Re-Run-Time“ steht die Zeit still. Die klassischen Formen in klaren Tönen, Leder oder Holz sollen Käufer an ihre Jugend erinnern – etwa an die Mondlandung vor 40 Jahren, an utopisch-futuristische Möbelstücke, aber auch an Omas gemütlichen Küchentisch. „Near and Far“ schließlich bringt die Natur vor der Haustür in die eigenen vier Wände. Öko-Schick und Bio-Materialien liegen im Trend, Seegras, Bambus, transparente Pflanzenmuster und frühlingshelle Töne ziehen ins Wohnzimmer ein.
Und im Schlafzimmer darf es auch mal ein üppig pink- und orangefarbenes Bett sein – schlägt zumindest die Schopfheimer Firma Superba Betten vor. Doch bei allem Farbfeuerwerk bleibt der Trend zum klassischen Stil die Nummer eins: Weiß ist die meistgefragte Farbe bei fast allen neuen Designermöbeln. Aufgepeppt wird der puristische Ton mit Rottönen, einem neuen warmen Blau und sanften Grünschattierungen.
focus.online, 19.01.09, Von FOCUS-Redakteurin Gabi Czöppan
bleed for nature
bleed ist ein brandneues Label, das vor kurzem ins Leben gerufen wurde, um im Bereich der Street- und Sportswear neue Akzente zu setzen. Das Label bleed steht für gute Qualität, viel Funktion und progressives Design, besonders ist jedoch, dass die Funktion durch natürliche Rohstoffe erzielt wird.
Die verwendeten Materialien bestehen ausschließlich aus Bambus, Baumwolle und Soja aus ökologischem Anbau. Schon beim Anbau der verwendeten Materialien wird mit wesentlich weniger Chemikalien und Pestiziden gearbeitet. Auch beim Transport der Waren wird die Umweltbelastung so gering wie möglich gehalten.
Die aus Bambus gewonnene Viskose sorgt für einen seidig weichen Griff, angenehmen Tragekomfort, hohe Atmungsaktivität und eine antibakterielle Wirkung die gerade für Sportswear einen hohen Stellenwert hat. Ein weiterer Pluspunkt für Bambus: Das Material ist biologisch abbaubar!
Der Unterschied zu anderen ökologisch aufgebauten Kollektionen ist das Design. Es ist jung, progressiv, revolutionär und sportlich. bleed steht hier mit außergewöhnlichen Designs für viel Individualität und Kreativität.
Alle, die mit der Entwicklung von bleed beschäftigt sind, haben Ihre Wurzeln im Fichtelgebirge und sind in den verschiedensten Bereichen des Extremsports, wie Skateboarding, Snowboarding, Surfing und Mountainbiking zu Hause.
bleed wird auch jungen Talenten aus dem Extremsportbereich Unterstützung bieten. Vor allem der Bereich Outdoor- und Boardsport wird hierbei besonders gefördert, weil es gerade bei diesen Sportarten auf eine intakte Natur ankommt, um den Sport genießen zu können.
Die Natur hat schon viel für die Menschheit geblutet und deshalb ist eines der Ziele von bleed, junge Menschen aufzurütteln und sie zu sensibilisieren, damit sie unsere wunderschöne Natur zu schätzen wissen und sie erhalten wollen. Um noch mehr Menschen für diese Ideen zu begeistern, wurde das Programm bleed for nature ins Leben gerufen. Hier beteiligen sich die Macher auch selbst aktiv mit ihrem Team am Umweltschutz.
openPR.de, 17.01.2009
Infos: www.bleed-clothing.com
Nicht nur Bambus soll Dell stilvoller machen
Computerhersteller setzt auf Design, um den gestiegenen Kundenwünschen zu genügen – Auch Server sollen schicker werden
Der Computerhersteller Dell galt lange Zeit als Symbolbild für langweilige PC-Designs. Seit Anfang des vergangenen Jahres investiert das Unternehmen in eine Designoffensive und probiert es mal mit einem gläsernen Flachbildschirm, mal mit einem Mini-Computer in einer Bambushülle. Und, wie die New York Times meldet, scheint das Holz es dem Hightech-Konzern angetan zu haben.
Der handliche Desktop-PC Studio Hybrid wird so zum Vorzeigemodell für die Bambus-Offensive. "Es hat 25 bis 30 Versuche gebraucht, bevor wir es geschafft haben", sagt Ken Musgrave, Chef der Design-Abteilung. Laut Dell haben sich die Bemühungen ausgezahlt. Das Modell im Holzmantel kostet aufgrund der teuren Handarbeit zwar 100 US-Dollar mehr, als das Kunststoff-Pendent, verkaufe sich allerdings auch blendend. "Wir haben nun eine Expertise in Bambus", so Musgrave.
www.derStandart.at, 17.12.2008
Toyota Avensis - Langes Leben mit Bambus
Takesumi also. Nie gehört? Wenn im Januar 2009 der Toyota Avensis anrollt, schimmert uns im Cockpit Takesumi entgegen – japanisch für Bambusholz. Bei höheren Ausstattungsklassen setzt Toyota auf eine Armaturentafel mit Bambusholz-Maserung. Natürlich kein echter Bambus, aber eben im Bambusstil gemaserte Dekorelemente.
Die Botschaft von Toyota ist klar: Vorbei sind die Zeiten gemütlich-barocker Biederkeit. In der Avensis-Auflage Nummer drei zieht kühl-noble Moderne ein. Die neuen Materialien fassen sich hier und da ungewohnt an, aber sehen hochwertig aus – und die markentypisch gute Qualität beeindruckt ohnehin. Ja, hier lässt es sich reisen, zumal auch Hightech-Features wie etwa ein Abstandsradar, ein Spurhalteassistent und ein Spurwechsel-Warner zu haben sind.
11.12.2008, Blick Online
Innenarchitektur
Günter Peterhoff kostete es ganz schön Nerven, bis er die bestellte Waschschale aus Beton mit Goldbeschichtung fertig hatte. "Das war sehr anstrengend und zeitraubend", sagt der Designer von der Firma "Form in Funktion" in Esslingen. Zusammen mit seinen Mitarbeitern baute er so manchen Prototypen. "Bis wir sicher waren", erinnert sich Peterhoff. Schließlich tüftelte Peterhoff ein Verfahren aus, bei dem das Echtgold aufgesprüht und fixiert wird. Nun fließt das Wasser golden schimmernd die Betonschale herab.
Ob in Bad oder Küche, die Möbel darin sahen über Jahrzehnte meist gleich aus: die Kücheneinbauten waren aus Holz oder Metall, die Bäder aus Kacheln und Keramik. Doch das war einmal. Derzeit hält Bambus im Bad Einzug, Luxus-Kunststoffe wie Corian sorgen für Design-Atmosphäre in der Küche. "Es wird viel mehr mit Materialien experimentiert als bisher. Das ist eine starke Tendenz im Innenausbau", sagt Ursula Geismann vom Verband der Deutschen Möbelindustrie in Bad Honnef.Und es gehe in der Inneneinrichtung immer mehr darum, wie Ressourcen geschont und gespart werden können. Gefragt seien daher Materialien mit ökologischen Vorteilen wie etwa Wood-Plastic-Composites (WPC), die aus Kunststoff- und Holzspänen gemischt werden. Arbeitsplatten aus WPC werden nach Geismanns Ansicht künftig Spanplatten ersetzen. "Man verwendet recycelte Kunststoffe oder auch Gebrauchtholz und verbraucht dadurch weniger wertvolle Materialien."
Der auffälligste Trend ist aber der Einsatz von Sichtbeton in der Wohnung. Die britische Stararchitektin Zaha Hadid bezeichnet Beton als "samtig" und "irgendwie sexy", ihr japanischer Kollege Tadao Ando nennt ihn den "Marmor des 20. Jahrhunderts". "Beton wird im Innenausbau zunehmend beachtet", sagt Volker Albus, Professor für Produktdesign an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe.
von Tanja Busch, Handelsblatt, 03.12.08
Kraft und Energie des Bambus
Infoabend der „Gesunden Gemeinde Obertraun"
Die „Gesunde Gemeinde Obertraun" informierte im Rahmen eines Informationsabend über die Kraft und Energie des Bambus. Als Referentin zu diesem Info-Abend konnte Brigitte Lang begrüßt werden. Sie stammt aus Sattledt und ist Buchautorin des Buches „Hautnah erlebt".
Entgiftung, Entschlackung und Entsäuerung
In ihrem Vortrag stellte die diplomierte Ernährungsberaterin ihre eigenen Erfahrungen vor und war viel über diese aus Asien stammende, vielseitige Pflanze zu erfahren. Vor allem bei der Entgiftung, Entschlackung und Entsäuerung des Körpers kann die Bambuspflanze viel zu einem besseren Allgemeinbefinden beitragen. Über den Geschmack dieser geschichtsträchtigen Pflanze konnten sich die Teilnehmer bei der Bambustee-Verkostung selbst ein Bild machen. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung.
im-salzkammergut.at, 24.11.2008
Jetzt kriegt die Haut ihr Fett weg
Samstag, 8. November 2008 01:31 - Von Manuela Blisse
Der Herbst ist zur Hälfte vorbei, in ein paar Wochen beginnt der Winter. Ohne lange nachzudenken, hüllen wir uns in dicke Mäntel, Stiefel und Schals, ziehen Handschuhe an und setzen Mützen auf. Doch was ist mit dem Gesicht? Es wird meist schutzlos Frost, Wind, Regen und Schnee ausgesetzt. Die Haut muss nicht nur im Winter vor Sonne und schädlicher UV-Strahlung geschützt werden. Auch bei sinkenden Temperaturen steigt ihr Pflegebedarf. Sonst wird sie trocken, rau und rissig, die Lippen spröde.
Die Palette der Naturprodukte ist lang und kommt aus aller Welt. Auf die beruhigende Wirkung von asiatischen Heilpilzen und schwarzem Bambus etwa setzt Origins. "Fast alles, was auf den Lippen landet, landet später auch im Magen und man sollte für Magen wie Lippen Köstlichkeiten wählen", sagt Dulima Vila-Stefenelli von Estée Lauder über die Naturkosmetikmarke "Origins", "Shea- und Kakaobutter bieten Schutz gegen Feuchtigkeitsverlust und Öle aus Sonnenblumen, wildem Safran, Palmenkern, Kokos und Vanille machen die Lippen weich." Der Schutz ist nötig, denn der Winter setzt vielen Körperteilen zu.
Berliner Morgenpost 09.11.08
Edler Luxus aus der Natur: ASUS bringt das erste
Bambus Notebook der Welt
Mit der neuen Bambus Serie stellt ASUS heute das erste Notebook im exklusiven Bambus Design vor, das noch dieses Jahres in die Massenproduktion geht und nicht mehr länger als Designstudie "gehandelt" wird. Die ASUS Bambus Serie mit der einzigartigen, hochwertigen Oberfläche gewinnt nicht nur als außergewöhnliches Design Accessoire die Herzen der Anwender. Vielmehr überzeugt es durch höchste Qualität, High-End Leistungsmerkmale, ein sehr leichtes Gewicht und ist besonders umweltfreundlich hergestellt. Mit dem Neuling hat ASUS gezielt Umweltbewusstsein und "grüne" Technologien nicht nur fest in die Unternehmenskultur, sondern auch in seine Produkte verankert. Entsprechend verbraucht das Bambus Notebook auch deutlich weniger Energie als herkömmliche Notebooks. Für ein effektives Energiemanagement setzt ASUS die eigens entwickelte Super Hybrid Engine ein sowie einen stromsparenden Prozessor, eine umweltfreundliche Platine und die akkuschonende LED Hintergrundbeleuchtung des Displays.
Mit dem exklusiven Bambus Notebook spricht ASUS umweltbewusste Individualisten und mobile Trendsetter an, die sich mit dem auffälligen Designer IT-Utensil von der Masse abheben möchten und Wert auf ein organisches Gehäuse sowie höchste Qualität legen. Die ASUS Bambus Serie wird im vierten Quartal dieses Jahres in Deutschland und Österreich verfügbar sein. Die exakte Konfiguration und der Preis stehen derzeit noch nicht fest.
Jedes Notebook ein individuelles Kunstwerk.
Die Verschmelzung von High Tech Merkmalen mit klaren Formen, organischem Material und der Wärme, die Bambus ausstrahlt, unterstreicht die Einzigartigkeit und Eleganz des mobilen Lifestyle-PCs. Das Bambus Notebook mit seiner natürlichen hellbraunen Farbgebung ist ein wahrer "Handschmeichler" und verwöhnt seinen Besitzer mit einer sehr angenehmen Haptik. ASUS hat Displaydeckel und -oberseite, Handauflage und Tastatureinfassung mit hochwertigen, laminierten Bambusstreifen versehen. Das Touchpad besteht aus authentischen Bambusfasern und gibt dem Nutzer das Gefühl, echten Bambus zu berühren. Dabei dient das Bambus Material nicht nur als Verzierung, sondern erweist sich als besonders leicht, sehr strapazierfähig, flexibel und vor allem wiederverwertbar. Dank des natürlichen Rohstoffs besitzt jedes Notebook eine eigene Faserung und verleiht dem Besitzer eine individuelle Note sowie das Gefühl, ein individuelles Kunstwerk zu besitzen.
Immer einen Schritt voraus: Bambus als alternativer Rohstoff für Notebooks.
Bei der Verwendung neuer, alternativer Materialien für Notebook Gehäuse nimmt ASUS bereits seit vielen Jahren weltweit eine Vorreiter-Stellung ein. Den ersten Meilenstein setzte ASUS mit der Verarbeitung von Leder in den Modellen der ASUS Lamborghini Notebookserien. Nun setzt ASUS einen weiteren Akzent: Mit Bambus wird erstmals ein biologisch abbaubarer, erneuerbarer Rohstoff für den Einsatz im Notebookgehäuse verwendet. Bambus wächst schnell nach (bis zu 60 cm in 24 Stunden), ist flexibel, robust und vor allem in Asien weit verbreitet. Gegenüber anderen Holzarten hat Bambus den Vorteil, dass es sich nach dem Trocknen kaum noch verformt - die richtige Behandlung des Rohmaterials vorausgesetzt. Um dies zu erforschen und zu entwickeln, haben das ASUS Design Center und die R&D Abteilung mehrere Jahre benötigt, bis ein marktreifes Produkt entstanden ist: das ASUS Bambus Notebook.
PresseBox (Pressemitteilung) - Karlsruhe, Germany 06.10.08
Allzweck-Reinigungstuch im Einklang mit der Natur
3M bringt neues Scotch-Brite™ Bambus- und Baumwoll-Tuch auf den Markt
Ende Oktober bringt 3M mit dem Scotch-Brite Bambus und Baumwoll-Tuch ein Produkt in die heimischen Regale, das zukünftig Reinigen mit Naturfasern möglich macht. Das neue Allzweck-Reinigungstuch besteht aus den natürlichen Rohstoffen Bambus (60%) und Baumwolle (40%), wobei dem Hauptbestandteil Bambus eine besondere Bedeutung zukommt. Zeitgleich mit der Markteinführung übernimmt 3M die dreijährige Patenschaft für den über 100-jährigen Bambus im Botanischen Garten der Universität Wien.
Seit den sechziger Jahren steht die Marke Scotch-Brite für Qualitätsprodukte im Haushalts- und Reinigungssektor. Das neue Bambus- und Baumwoll-Tuch setzt in diesem Segment aktuell neue, "natürliche" Trends.
Natürlich sanft, natürlich sauber
So außergewöhnlich sanft sich das Tuch in der Hand anfühlt, so sanft ist es auch zu allen Oberflächen. Die natürliche Saugfähigkeit macht das Bambus- und Baumwoll-Tuch zum idealen Begleiter für jeden Haushalt. Bei trockenem Einsatz verspricht das Produkt beste Staubentfernung. Feucht oder nass verwendet, wird Schmutz gründlich beseitigt. Damit kann das Allzweck-Tuch flexibel im ganzen Haus einsetzt werden. Bis zu 50-mal waschbar bleibt es lange im Einsatz und trägt dazu bei, Abfall zu reduzieren.
Bambus als Rohstoff für die neue, natürliche Generation von Scotch-Brite Reinigungstüchern
Bambus ist eine der am schnellsten wachsenden Pflanzen der Erde und nicht allein deswegen der Hauptbestandteil des neuen Scotch-Brite Bambus- und Baumwoll-Tuchs. Als erneuerbarer Rohstoff wächst Bambus nach der "Ernte" einfach wieder nach. Im Vergleich erzeugt ein Bambuswald um 35% mehr Sau-erstoff und absorbiert mindestens 4 Mal mehr Kohlendioxid als ein Baumwald.
Perchtoldsdorf, pressetext.at, 22.10.2008
Asiatisches Flair im Garten
Bambus ist meditativ und entspannend. Das Gefühl der sprichwörtlichen asiatischen Gelassenheit sollte man sich nicht entgehen lassen.
In China wird Bambus verehrt. Neben der Orchidee, Chrysantheme und der Kiefer gilt Bambus im Reich der Mitte als eine der «vier edlen Pflanzen». Das hohe Ansehen der Pflanze in Asien kommt nicht von ungefähr. Sie ist elastisch, ausdauernd und schnell wachsend. Zudem wirkt Bambus mit den dünnen, hohen Stämmen und den filigranen Blättern zart und veredelt jeden Garten. Bambus sieht man in der Schweiz vor allem in designten Gärten sowie in Gärten mit asiatischem Touch.
Zen-Ruhe strahlt ein Garten besonders dann aus, wenn er mit mehreren asiatischen Elementen ausgestattet ist. Bambushalme, die sich über einen Teich neigen, lassen fernöstliche Gefühle aufkommen. Die Kombination von Wasser, Stein und Bambus ist in Japan Symbol für die Meditation. Grosser Beliebtheit erfreuen sich in Asiens Gärten neben Teichen auch Brunnen oder kleine Wasserläufe. Zu Bambussen passen Stauden wie die japanische Anemone, Zierpflaumen oder Funkien. Die Pflanzen müssen schattenverträglich sein, da Bambushaine dichte Blätterdecken bilden.
04.09.08, Swisscontent
Der zeitgenössische Künstler Wu Dongkui ebnet sich seinen Weg
Er kam aus dem Nichts und wurde eine große Berühmtheit in der chinesischen zeitgenössischen Kunstszene: Wu Dongkui ist ein Künstler, der seinen Weg auf dem unebenem Gelände der modernen Kunst gefunden hat.
Der 52 Jahre alte Künstler kam aus dem Nichts und wurde eine große Berühmtheit in der chinesischen zeitgenössischen Kunstszene. Das Leben von Wu Dongkui, seine Berufung und sein Beruf ist seit 30 Jahren das Malen in Bambus. Wie die alten chinesischen Literaten wertschätzt er Bambus in hohem Maße. Die Einsatzflexibilität, die Stärke und die Schönheit von Bambus geben ihm eine bedeutendere Rollle in der chinesischen Kultur als jede andere Pflanzenspezies. Bambus wird als Symbol für die Tugenden, für Bestimmtheit, Bescheidenheit und Unbescholtenheit angesehen.
Der Maler Wu Dongkui erklärt: "Wenn ich Bambus bemale, nehme ich immer große Pinsel. Ich tauche den Pinsel in sechs verschiedene Farbnuancen Tinte. Ich schaffe meine Arbeit immer in einer einzigen Arbeitsphase. Das liegt an der aufrichtigen und beharrlichen Natur von Bambus."
03.09.2008, german.china.org.cn
Bambus Pflege für´s Haar
Ob gegen trockenes oder für kräftiges, volles Haar – unterschiedliche Haartypen bedürfen individueller Pflege. Gerade modernen Frauen von heute bleibt meist wenig Zeit, um sich hinreichend um ihren Schopf zu kümmern. Wer trotzdem nicht auf reichhaltige, intensive Pflege verzichten möchte, greift jetzt auf die neuen Expresskuren von SWISS O·PAR – erhältlich in den Varianten Bambus, Olive und Sanddorn – zurück.
Dünnes Haar erhält durch die Bambus-Expresskur neue Sprungkraft und Elastizität, ohne es zu beschweren. In Japan als Symbol der Reinheit bekannt, dringen seine Extrakte tief ins Innere ein, kräftigen es und verleihen so spürbar mehr Volumen. Selbst sehr feinem Haar gibt Bambus Halt und macht es widerstandsfähig.
Langenhagen/Hannover, 29.08.08, DailyNet.de Presseportal
Umweltfreundliches Design-Notebook mit Bambus-Gehäuse vorgestellt
Unter dem Motto Green-IT bieten immer mehr Hersteller Produkte an, die nicht nur technisch durchdacht sind, sondern auch die Umwelt nicht außen vor lassen und nachhaltig schützen. ASUS folgt diesem Trend auf verschiedenen Pfaden und bietet nun in der Luxus-Klasse ein erfrischend neues Konzept. Die nun vorgestellte Notebook-Serie ASUS Bamboo hatten ihren ersten Auftritt bereits auf der CeBIT im März. Sie überzeugen nicht nur durch das edle Bambus-Design, sondern umfassen laut ASUS ein nachhaltiges Konzept von den Materialien bis zur Herstellung. ASUS verfolgt mit dem Einsatz von natürlichen Rohstoffen wie Bambus nicht nur das Ziel eines individuellen Aussehens, sondern verspricht sich dadurch auch einen angenehmen Kontrast zum sonst eher kalten und metallischen Trend der Branche.
31.08.2008, ht4u.net
Dell PC - GO GREEN
Sehr kompakt, sehr leistungsstark, sehr umweltfreundlich und sehr gut aussehend - das sind die hervorstechenden Merkmale des neuen Studio Hybrid PC von Dell. Der Desktop-Computer wurde ganz auf die Bedürfnisse von Privatanwendern zugeschnitten und passt mit seinem außergewöhnlichen Design in jedes Wohnzimmer. Mit den sechs unterschiedlichen Gehäusefarben in Schiefergrau, Smaragdgrün, Quarz-Rosa, Rubinrot, Topas-Orange und Sapphire Blue Shell lässt sich der Studio Hybrid an jedes Ambiente anpassen. Wer es weniger farbig mag, der kann zusätzlich auf eine Edel-Variante in hellem Bambus Furnier zurückgreifen.
Auszug Pressemitteilung, HartwareNet, 30.07.2008
Umweltfreundliches Design-Notebook mit Bambus-Gehäuse vorgestellt
Unter dem Motto Green-IT bieten immer mehr Hersteller Produkte an, die nicht nur technisch durchdacht sind, sondern auch die Umwelt nicht außen vor lassen und nachhaltig schützen. ASUS folgt diesem Trend auf verschiedenen Pfaden und bietet nun in der Luxus-Klasse ein erfrischend neues Konzept. Die nun vorgestellte Notebook-Serie ASUS Bamboo hatten ihren ersten Auftritt bereits auf der CeBIT im März. Sie überzeugen nicht nur durch das edle Bambus-Design, sondern umfassen laut ASUS ein nachhaltiges Konzept von den Materialien bis zur Herstellung. ASUS verfolgt mit dem Einsatz von natürlichen Rohstoffen wie Bambus nicht nur das Ziel eines individuellen Aussehens, sondern verspricht sich dadurch auch einen angenehmen Kontrast zum sonst eher kalten und metallischen Trend der Branche.
31.08.2008, ht4u.net
Bambus & Gourmets
In einem der schönsten Tiergärten der Welt mit 3.500 Tieren und vierhundert verschiedenen Spezies, dem Tiergarten Schönbrunn Berlin, beträgt das Gesamtbudget 15.7 Millionen Euro pro Jahr und davon entfallen nicht einmal fünf Prozent auf Futterkosten, zuletzt auf 613.000.- Euro pro Jahr.
Die Kosten sind sehr originell verteilt: Weitaus am kostspieligsten ist die Familie Panda. Yang Yang, Long Hui und ihr Baby Fu Long verfuttern 113.000.- Euro pro Jahr. Bambus natürlich, aber bitte nur vom Feinsten: sechs verschiedene Sorten Bambus Frischware, die zweimal im Monat gekühlt aus Südfrankreich angeliefert wird. Während ein Löwe bloss zwei Kilo Fleisch am Tag frisst, futtert ein Panda dreissig Kilo Bambus.
www.trend.at, Tiergarten Schönbrunn, 28.07.2008
Bambus Gehäuse für Festplatten
Der Green-IT-Zug rollt und erreicht immer mehr Bereiche der IT-Branche. Mit der Festplatte "The SimpleTech Turbo USB 2.0“ präsentiert Anbieter Fabrik eine Festplatte im Bambus-Gehäuse.
Die stromsparende Platte mit ihren 500 GBytes und der 25 Prozent höheren Datenübertragung (480 Mbps) stammt, laut IT im Unternehmen, von Western Digital. Sie besitzt keinen An-Aus-Schalter mehr, sondern schaltet den Strom immer dann aus, wenn sie nicht gebraucht wird.
BBC News 29.07.08
Bambus - K2 Sports setzt auf umweltfreundliche Produktionsverfahren
Penzberg (ots) - K2 Sports, einer der führenden Hersteller von Wintersport und Outdoor Produkten setzt, als Investition in die Zukunft, auf umweltfreundliche Produktionsverfahren. Um den Stein ins Rollen zu bringen, entwickelte K2 eine Reihe von neuen Verfahren die den Namen "Earth Conscious Construction" tragen, also umweltbewusste Konstruktionsarten. Diese sollen die schädlichen Auswirkungen der Produktion auf unseren Planeten minimieren und gleichzeitig die Qualität der Produkte verbessern und den Spaßfaktor bei Outdoor Sportarten aufrechterhalten.
Das neue "Zero" Snowboard für die Wintersaison 2008 und die Eco Inline Skates Linie für Frühling 2009 sollen zeigen, wie sich dieses Vorhaben verwirklichen lässt. Das Zero ist in einer Art und Weise konstruiert, bei der ein Minimum an Material verwendet wurde, um so umweltfreundlich wie möglich zu produzieren. Es wird ein spezieller Kern aus Bambus und Espe verwendet, da dieser besonders widerstandsfähig ist, und die beiden Werkstoffe einen überdurchschnittlich schnell wachsenden Rohstoff darstellen. Zusätzlich können die Bäume gefällt werden, ohne den Wurzelstock zu zerstören, was es den Pflanzen erlaubt, aus ihren ursprünglichen Wurzeln nachzuwachsen. Dies beugt Erosion vor und hilft so, ein funktionierendes Ökosystem zu bewahren.
presseportal von News Aktuell, 04.08.2008
Bambus an der Brust
Zwei Jungunternehmende aus Bern bedrucken umweltfreundliche T-Shirts
Der Umwelt, den Menschen und dem Stil verpflichtet. Das sind die T-Shirts des Berner Labels Marzipan. Mit ansprechenden Motiven und modischen Schnitten sollen sie ökologische Bekleidung zum Normalfall machen.
Die Couverts aus Karton, die Shirts aus Bio-Baumwolle, Bambus oder herkömmlicher Baumwolle, immer aber fair gehandelt und auf gesundheitsschädliche Substanzen geprüft: Bei Marzipan wird Umweltbewusstsein grossgeschrieben.
Die beiden konzentrieren sich am liebsten auf umweltschonend und ethisch korrekt hergestellte Textilien. Das neuste Produkt, das sie in ihrem Onlineshop anbieten, sind Bambus-Shirts. Denn Bambus ist die umweltverträglichste aller natürlichen Fasern, da schnell wachsend und dank antibakteriellen Eigenschaften auf keinerlei Pestizide angewiesen. Im Griff erinnert das Material an Seide, es bringt aber den Vorteil der Maschinenwaschbarkeit mit sich.
espace.ch, 06.08.2008
BAMBOO on the Run
Masken to Go - kleine Kapsel, schnelle Wirkung
|
Was kann man in fünf Minuten alles Sinnvolles erledigen?
a) sich durch eine Eventgalerie auf PARKAVENUE.DE klicken
b) eine Zigarette rauchen oder
c) eine Beautypause einlegen
Mit Möglichkeit a) oder c) sind Sie definitiv am besten beraten. Interessieren Sie sich auch für Möglichkeit c) – die Beautypause – empfehlen wir Ihnen eine bunte Maskerade aus dem Hause Lancaster.
|
Die lustigen Kapseln in Pastell beinhalten wahre Wunderwerke:
Think Pink! enthält wertvolles Argan- und Haselnussöl,
Into the Blue! spendet in Blitzgeschwindigkeit dank erfrischender Meeres- und Mineralextrakten Feuchtigkeit,
Bright as Pearl! regeneriert mit Lotus und Vitamin A,
Green for GO! reinigt mit Bambus, Salbei und Zimt und
All Peachy! wirkt mit gemahlenen Aprikosenkernen und Zitrusfrüchten wie ein Peeling, muss allerdings mit Wasser abgespült werden.
Ab September 2008 erhältlich. LANCASTER, 5-Minute FLASH BEAUTY Masks-to-go! Mask Collector Discovery Box, 5 x 8 ml, Preis: 15,95 Euro.
20.08.08 Park Avenue.de
NEU: Feuchtigkeits-Serum mit Hanf-Bambus-Extrakten
Die Hanf-Bambus-Linie von Bernard Cassiere freut sich über Zuwachs. Zu Creme, Gel und Maske gesellt sich ein leichtes, erfrischendes Feuchtigkeits*-Serum im praktischen Pumpflakon. Neben Hanföl und Bambus punktet dieses innovative Produkt mit einem feuchtigkeits*-spendendem Aloe-Vera –Auszug und geschmeidig machendem Maiskeim-Öl. Trockene, dehydrierte Haut freut sich auf diesen pflanzlichen Wirkstoff-Cocktail der auch noch regeneriert und schützt.
Bernard Cassiere ist eine französische Kosmetik-Marke mit Sitz und Produktion in Brive (Correze, SW-Frankreich) und einem Flagship-Salon in Paris. Bernard Cassiere bietet seit dem Jahr 2000 unter dem Motto „Einfach schön!“ eine echte Alternative in der Welt der professionellen Schönheitspflege.
Bernard Cassiere ist die jugendliche Phyto-Kosmetik-Marke aus der Sothys-Gruppe, im deutschsprachigen Raum noch eher ein Geheimtipp aber bereits sehr bekannt in Frankreich, Belgien, Finnland und im asiatischen Raum. Bei Bernard Cassiere kann man auf das hauseigene, innovative Forschungs-Institut der Sothys-Gruppe zurückgreifen, ein Institut das in ständiger Verbindung mit den führenden Universitäten und Laboratorien des Landes steht und eine erstklassige Produktqualität garantiert.
Produkte aus dem Hause Bernard Cassiere sind ausschließlich in ausgewählten Kosmetik-Salons, Wellness-Hotels und Schönheitsfarmen erhältlich, also überall wo professionelle Beratung gewährleistet ist.
Weitere Informationen über Bernard Cassiere finden Sie auf der deutsch-sprachigen Homepage www.bcparis.at pressemeldungen.at, 08.08.2008
Lucky Bamboo
Er ist toll gebaut, sehr elastisch und vollbringt auch in der Kosmetik kleine Wunder: der "lucky Bamboo" In Asien kursiert bis heute eine Art Evolutions-Legende, die kleinen Kindern erzählt wird: Der erste Mensch kletterte aus einem Bambusrohr auf die Erde. Nicht gerade die Darwin-Version, aber immerhin wird so die immense Bedeutung des Bambus gewürdigt... (Anmerkung HIGH TOUCH: Die Abbildung zeigt zwar einen sog. Glücksbambus, der aber nicht zur Spezies "Bambus" gehört - ein kleiner Fehler der Petra Redaktion).
Petra, August 2008
Die Grasmöbelbewegung
Betten, Lampen, Schränke. Designer entdecken Bambus als vielseitigen und ökologischen Werkstoff
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 30.09.2007
Bambus
Der grüne Riese
"Es ist ein schöner Kreislauf: Man kann es trinken, essen und hinterher drauf schlafen." Markus Schell ist immer noch begeistert von dem Rohstoff, den er zum ersten Mal vor sieben Jahren in den Händen hielt und dessen "Samtene Oberfläche" ihn damals so angenehm überraschte...
Den ganzen Artikel können Sie unter folgendem Link als PDF herunter laden:
Grasmöbelbewegung_FAS.pdf
Wundergras als Pferdebox
In Asien werden aus Bambus Papier, Kleidung und ganze Häuser gefertigt. Nun erfreut sich das Allzweckgewächs auch hierzulande wachsender Beliebtheit.
Spiegel Nr. 31 / 2007
Walter Liese, 81, sitzt in seinem Büro im Institut für Holzbiologie in Hamburg und freut sich, dass sein Rat gefragter ist als je zuvor...
Den ganzen Artikel können Sie unter folgendem Link als PDF herunter laden:
Wundergras_Bambus.pdf





















