Alles hat einen Grund - Spannungen in Bambusrohren
Für alles gibt es eine Lösung: Das patentierte HIGH TOUCH® -Verfahren gegen die typische Bambus Rissbildung.
Bambusmöbel machen sich auf dem Markt rar. Die Ursache liegt in ihrer Eigenschaft zur extrem starken Rissbildung. Nicht nur im trockenen europäischen Winterklima, sondern auch in den feut-heissen Tropen reissen die Bamburohre. Ein Gesetz der Natur, genauer des biologischen Aufbaus von Bambus, dessen innere und äußere Schichten stark divergieren. Wenn Sie so wollen prallen hier zwei Pole aufeinander. Logische Konsequenz: Die Rohre geben besonders im Zentralheizungsklima Feuchtigkeit ab und es entstehen Differenzen zwischen den Schichten. Diese Spannung entlädt sich meist nach 6-18 Monaten mit einem lauten Knall. Die Folge: zentimeterbreite Risse. Die Natur setzt Zeichen, die von vielen Anbietern schöngeredet werden. Denn es gibt kaum einen Anbieter, der nicht Bambusmöbel von "höchster Verarbeitungsqualität" anbietet.
Es kann zu Extrem-Rissen folgender Art kommen :
Bild 1 (siehe unten) Bild 2 (siehe unten)
Bild 1 zeigt ein Stück Bambusrohr mit 16% Holzfeuchte ( Wert entspricht dem Feuchtegleichgewicht in tropischen Produzentenländern ). Das Rohr wurde ohne Spezial-Öfen getrocknet und in diesem Zustand im Rahmen eines Spannungstests längs mit dem Messer aufgeschlitzt. Das Ergebnis: Keine Veränderung. Die Breite des Schlitzes bleibt gleich. Grund dafür: Das Rohr befindet sich im Feuchtegleichgewicht mit der feuchten Tropenluft.
Anders Bild 2. Der Rohrabschnitt wurde in den Tropen auf 10% Restholzfeuchte getrocknet (wie in beheizten Räumen im Europäischen Winter) und hat der dabei entstandenen Spannung nachgegeben. Mit offensichtlichen Folgen:
Der Schnitt hat sich bis auf über 1cm Breite vergrößert. Genau dies passiert mit den aus Fernost importierten Bambusmöbeln, welche nicht aus speziell-getrockneten Rohren hergestellt werden; sie bekommen später in Europa klaffende Risse. Ein Horrorszenario. Die Möbel gehen kaputt, sind mit Rissen übersäht, quietschen, knarren und wackeln sogar. Gerade im Winter ein häufiges Bild.
Seit 1994 hat HIGH TOUCH® ein toxikologisches und baubiologisches unbedenkliches Verfahren zur Verminderung von Rissbildungen entwickelt, patentiert und bis heute konstant weiterentwickelt. Unsere Erfolgsquote liegt bei 90 Prozent. Haarrisse und fussnagelbreite Dehnungsfugen sind nie auszuschliessen und kein Reklamationsgrund.
Auf der Welt einzigartig (Bilder siehe unten).
Frisch geschnittene Bambusrohre werden der Länge nach in zwei gleiche Hälften aufgeschlitzt und wochenlang in Spezial-Öfen getrocknet. Durch diesen Prozess schwindet die Oberflächenspannung und die Rohre weisen innen und aussen gleichmässige Werte auf. Hat das Material die Restfeuchte von 8-10% erreicht und verändert sich nicht mehr, werden die Halbschalen weiterverarbeitet.
Verstehen Sie bitte, dass wir den ausgeklügelten Prozess zum praktisch nahtlosen Zusammenfügen der Rohrhälften an dieser Stelle nicht im Detail beschreiben, denn es ist nicht einfach, die Bambushalbschalen spannungsfrei zusammenzukleben.
Das so behandelte Material gelangt anschließend in ein Trockenlager. In diesem wird ein Klima simuliert, wie es in Europa im Winter in zentralbeheizten Räumen vorherrscht. Die Bambusrohre werden monatelang in einem Klima bei 45% relativer Luftfeuchtigkeit konditioniert nachgetrocknet und getestet.
Erst wenn sich die Rohre vollständig dem europäischen Klima angepasst haben, werden sie fein geschliffen und zur Produktion von – und darin liegt das Alleinstellungsmerkmal – klimaangepassten Bambusmöbeln verwandt.
Nicht wenige Anbieter geben eine „Klimaanpassung“ gegen das typische Reissen der Bambusrohre vor. Bei einer seriösen und patentierten Klimaanpassung handelt es sich um das Aufschneiden (Schlitzen) der Rohre und mehrstufige, hochkomplizierte Ofen– und Kammerntrocknungsverfahren, die ein sehr hohes know-how vorraussetzen, das nur über jahrzehntelange Testreihen mühsam erarbeitet werden kann.
HIGH TOUCH – LET THE SUNSHINE IN®












